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Presseberichte Presseberichte - Detail des Artikel [Druckt diese seite]
Osservatorio Csig Firenze - 09/06/2004
Avv. Barbara Gualtieri
http://www.csig.it/


Am Donnerstag, dem vergangenen 3. Juni, schloss im prachtvollen Rahmen der "Villa del Poggio Imperiale" in Florenz die IV. Veranstaltung des vom Observatorium - Forschungszentrum für Rechtinformatik in Florenz organisierten Fortbildungskurs in Recht der Datenverarbeitungstechnologien.

Anlässlich der tadellos organisierten Begebenheit wurde ein Studientreffen mit dem Titel "Das Netz für den Bürger: die juristische Informatik zur Wahrung der Zugangsfreiheit" veranstaltet, in dem Vertreter der Anstalten und angesehenen Fachleute Bericht erstatteten und sich vor einer zahlreichen und aufmerksamer Hörerschaft, außer den Eingeschriebenen an dem Fortbildungskurs (Anwälten, Praktikanten, Informatikern, Vertretern der öffentlichen Verwaltung, Mitgliedern von auf dem Gebiet aktiven Gesellschaften), über die verschiedenen Aspekte des Rechts der Datenverarbeitungstechnologien gegenüberstellten.
Seit der ersten Vorlesung am 18. März sah der Fortbildungskurs das Abwechseln von abgesehenen Referenten, die in klarer und oft faszinierender Weise die Aufmerksamkeit der Hörerschaft lenken konnten, indem sie die verschiedenen Aspekte des Informatikrechts (d.h. bürgerlichen, strafrechtlichen und administrativen Aspekte) erläuterten.

Neben der Anwesenheit von angelernten Referenten wurde der Erfolg des Fortbildungskurs von der Teilnahme einer beachtlichen Anzahl von Eingeschriebenen nicht nur aus Florenz und Toskana sondern auch aus anderen italienischen Regionen bestätigt.

So wie im Sinne des Csig (Forschungszentrums für Rechtinformatik) und seines Leiters Massimo Melica (Anwalt) wurde das Ziel des Observatoriums - Forschungszentrums in Florenz und der Anwältin Barbara Gualtieri (Leiterin des Observatoriums) noch einmal mit Erfolg erreicht: d.h. die Ausbildung von Berufsgestalten, die fähig sind, die Betriebe, die öffentliche Verwaltung und die Bürger abzustützen, die sich mit den vom Aufprall der neuen Technologien gegen das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben herkommenden Problematiken herumplagen.

Ein anderes Zeichen, das den Erfolg des Forschungszentrums und der auf der Grundlage von seiner Existenz stehenden Zwecke bezeugt und das sich am Ende des 3. Junis feststellte, ist der Wille der vielen Teilnehmer an das Treffen, die aus anderen Regionen kamen, sich der Entstehung von neuen Observatorien CSIG in verschiedenen Städten zu widmen.

Der zu seiner Zeit vom Leiter Massimo Melica gestreute Samen gibt noch Früchte und, wie die bäuerliche Überlieferung lehrt, „es geschieht nicht nur wegen der Güte des Landes, sondern auch dank demjenigen der jeden Tag, Jahreszeit nach Jahreszeit den Wuchs des Samens und seine Verwandlung in Frucht verfolgt, überwacht und leitet“ (Alfonso Buccini).

Die von den Referenten berührten Themen zeichneten ein breit darstellendes Bild der neuen Technologien und deren Operativitätsbereich vor und schweiften von Recht zu Kommunikation, von Kunst zu E-Government, von Open Source Projekten zu den Beziehungen zwischen öffentlicher Verwaltung und Bürger/Fachleuten/Betrieben.

Am Abschlusstag des Fortbildungskurs trafen sich Juristen mit Soziologen, Richtern, Informatikern, Fachleuten und Dozenten zusammen und gaben so der Hörerschaft die Möglichkeit, die zahlreichen, verschiedenen und kaleidoskopischen Facetten zu kennen, durch den das Netz mit mehreren Benützern agieren und interagieren kann.

Auch wenn es sich um ein ausgenütztes Wort handelt, kann man den 3. Juni nichts anderes als den Frucht einer Synergie zwischen Gelehrsamkeiten aus verschiedener Bildung und verschiedener Herkunft definieren, die in ihrer Verschiedenheit durch die Meinung und die Behauptung verbunden sind, dass der freie Wissensverkehr die Quelle eines unschätzbaren Reichtums darstelle; dass der freie Annäherungsversuch bei den Kenntnissen einen zu wahrenden Schatz sei; und dass der Grundsatz eines Einheitsnetzes ein zu verfolgendes Ziel sei.

Eugenio Handjuras, Verantwortliche der Organisationsanstalt der Datenverarbeitungssysteme der Region Toskana, erläuterte klar und genau die Rolle, die heutzutage diese Region hat, sowie die bevorstehenden Ziele die sie verfolgen wird, indem sie den Bürgern, den Fachleuten und den Betrieben durch die wirksame und wirkende Anwendung der neuen Technologien und der Bedienungen im Netz verschiedene Dienste und Ergebnisse zur Verfügung stellen wird. Betont wurden also die Voraussetzungen und die Begründungen, die zur Bevorzugung der freien Softwares geführt haben.

Enrico Bisenzi für www.infoaccessibile.com hob hervor, dass die Qualität eines Softwareprodukt nicht die Fehlermangel, das Zweckdienlichkeitsreichtum oder die technologische Neuerung ist, sondern seine „Erreichbarkeit“, und man soll auch nicht die Bedürfnisse der Benutzer in Bezug auf den Gebrauchkontext vergessen; und dass also das gleichzeitige Bestehen von qualitativen Eigenschaften für Softwares unentbehrlich scheint, wie die Zugänglichkeit der Inhalte und die Benutzbarkeit, die so gestaltet sein sollen, dass sie alle Beeinträchtigungen der Benutzer (d.h technologischen, persönlichen oder physiologischen Beeinträchtigungen) beachten und überwinden. Mit dieser Bemerkung wird hinsichtlich der angeführten Parameter auch die gegenwärtige und kritische Lage der Webseiten der öffentlichen Verwaltung dargestellt.

Für Firenze Tecnologia schilderte Nicola Giosmin in ausdruckvoller Weise den Entwicklungsgang, den Firenze Tecnologia mit den Betrieben entfaltet hat, und stellte verständlich die Theorie und die Praxis der Open Source und der freien Softwares dar, den sich Firenze Tecnologia widmete.

Giorgio Mantovano, Leiter des Observatoriums Csig in Lecce, verwunderte jenen Teil der Hörerschaft, der das Projekt www.iusimpresa.com noch nicht kannte, indem er in genauer und leidenschaftlicher Weise die Schwierigkeiten berichtete, auf den er an der Entstehung des Projekts und anfangs bei dem Vorschlag des selben an den Akademikern und Institutionen gestoßen war: die meisten waren skeptisch gewesen und hatten geschätzt, dass das Projekt sehr nützlich, aber auch schwierig zu gestalten schien.

Seit der Taufe am 8. März 2003 ist doch www.iusimpresa.com immer weiter in Inhalten, Zustimmungen, moralischen Unterstützungen, Einschreibungen und Zugängen gewachsen; die Einführung der sechsten Sprache, des Portugiesisches, hat die Zugängen heute erleichtert und neue interessante Verbindungen mit der brasilianischen Welt und den portugiesischen Universitäten angekündet.

Nach der Vorstellung am 28. Januar 2004 im Europäischen Parlament in Brüssel ist die Beachtung der akademischen Welt gewachsen, die von der gegenwärtigen internationalen Zusammenstellung des wissenschaftlichen Ausschusses bezeugt ist.

Giorgio Mantovano beleuchtete www.iusimpresa.com:
- am 17. Mai in Reggio Calabria beim Fortbildungskurs in Recht und Neuen Technologien, das vom Observatorium Csig in Reggio Calabria veranstaltet wurde;
- am 10. Mai in Barcelona an der Autonome Universität anlässlich eines Seminars über Recht und Neue Technologien, das vom Lehrstuhl für Verfassungsrecht und vom Prof. Perez Francesch veranstaltet wurde und bei dem das Professorenkollegium der Fakultät für Rechtswissenschaft und der Professor Ernesto Capobianco, als Vertreter der Universität Lecce und des wissenschaftlichen Ausschusses des Observatorium - Forschungszentrums für Rechtinformatik in Lecce, anwesend waren;
- am 13. Mai an der Universität Pavia beim internationalen Seminar über Verwaltungsrecht mit dem Titel „Wirtschaftstätigkeiten und Gesellschaftstätigkeiten zur Bedienung des allgemeinen Interesses“, vom Institut für Rechtsstudien der Universität Pavia veranstaltet, auf Einladung des Professors Erminio Ferrari bei das Kollegium Ghisleri mit der Teilnahme von mehreren Dozenten der Universitäten Barcelona, Orleans, Poitiers, Madrid, München, Jena, London (LSE), Frankfurt;
- am 14. Mai in Mailand an der Staatsuniversität anlässlich eines Seminars über die juristische Forschung, das vom Professor Giovanni Ziccardi veranstaltet wurde.
Weitere wichtige Verabredungen in ganz Europa warten auf das Portal in den nächsten Monaten.

Doch kommen wir zurück auf die Berichte: der Anwalt Fulvio Sarzana schilderte ausgezeichnet und ungezwungen die Entwicklung der juristischen Beziehungen zwischen Bürgern/Benutzern/Fachleuten und öffentlicher Verwaltung im Zeitalter der E-Government und E-Procurement und trug eindrucksvoll und begeistert Theorien und Problematiken vor.

Die Professorin Anna Carola Freschi, Dozentin für Soziologie der Organisation und für Technologie und Gesellschaft an der Fakultät für Staatswissenschaften in Florenz und derzeit Koordinatorin von CAMBIO (Forschungslaboratorium über die Gesellschaftswandlungen), berichtete über die Begriffe der Teilnahme, Beteiligungsverfahren, digitalen Staatsbürgerschaft und E-Democracy.

Die Dozenten Luca Toschi (Präsident des Fachstudiums „Theorien der Kommunikation“ an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Florenz) und Tommaso Tozzi (Koordinator des Instituts für Multimediakünste an der Kunstakademie Carrara) umrissen ein Bild ihrer Erfahrungen in der Bildung durch die Verwendung des Netzes, spornten zur Unternehmungslust in der Entwicklung und Schaffung von Projekten an und gaben Anregungen zu Arbeit und Vertiefung.

Der Anwalt Antonino Attanasio aus dem Gerichtshof in Cesena erhob dann kritische und anfechtbare Aspekte über die Beziehungen zwischen ICT und Steuerrecht; und Elio Fameli, Forschungsleiter bei dem ITTG – CNR, erläuterte gewandt das Projekt „Siam“, ein integriertes System für die Erwerbung und Verwaltung der Rechtskenntnisse.

Die Beteiligung von Gennaro Francione (Richter bei der Strafkammer des Gerichts in Rom) über die Theorie des Anticopyright empfing einen brausenden, aufrichtigen, langen und erregten Beifall wegen der Besonderheit, der leidenschaftlichen und genauen Vertiefung, sowie der Originalität und der Neuheit der dargelegten Theorien, die das Ergebnis der Bearbeitung des vom selben ausgesprochenen bekannten Urteils Anticopyright sind.

Bemerkenswert waren am Ende des Tages die Beteiligungen von zwei berühmten Dozenten für Rechtsinformatik, die gewandt das Studientreffen beendeten: dem Professor Ernesto Cianciola (Universität Bari) und der Professor Giancarlo Taddei Elmi (Universität Florenz), die die philosophischen, juristischen und ethischen Aspekte der Digitalkommunikation, der so genannten intelligenten Agenzien und des Netzes einführten und anschnitten.

Der Tag wurde von der kurzen aber herzlichen Beteiligung vom Präsidenten Massimo Melica und von der erregten und erregenden Überreichung der Zeugnissen an den Anwesenden geschlossen; außerdem gaben es die Glückwünsche des Ministeriums für Neuentwicklung und Technologien und der bekannten Journalistin Lilli Gruber und die Beteiligung der RAI, die einige Momente des Tages dokumentierte.

Schließlich würde ich gerne Toscana Congressi von Elena Finocchietti, wertvoller Organisationssekretärin dieser Begebenheit und des ganzen Fortbildungskurs, grüßen und bedanken.

Ich hoffe, dass es sich nur um den Anfang eines Weges des Mitarbeitens, des Wachsens und der Einheit zu den gemeinsamen Zielen handelte.


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