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Presseberichte Presseberichte - Detail des Artikel [Druckt diese seite]
www.altalex.com - 14/11/2003
Avv. Barbara Gualtieri


Am 14.11.2003 fand in Altamura (BA) im Kongreßsaal Simone Viti-Maino ein von der Anwaltskammer Bari gewolltes und vom C.S.I.G. (Studienzentrum für juristische Informatik Bari) in Zusammenarbeit mit der lokalen Anwaltskammer organisiertes Seminar mit dem Titel "Anwaltsberuf und neue Technologien: praktische Aspekte zwischen Welt des Rechts und Sicherheit" statt.

Nach der Begrüßungsrede der Anwälte Vincenzo Barone (Präsident der Anwaltskammer von Altamura) und Rosa Vulpio (Moderatorin und Vizepräsidentin derselben Anwaltskammer) eröffnete Anwalt Massimo Melica (Präsident des C.S.I.G Bari und Mitglied des Ausschusses für Informatik des gerichtlichen Nationalrats) die Vortragsreihe mit einem Beitrag über "Die Modernisierung der Gerichtskommunikation im Zivilprozess".

Zweifellos stellt das Aufkommen der digitalen Technologien ("bit" oder "binary digit") auch der Welt des Rechts eine große Herausforderung, etwa so wie als die Sprache der Menschen entstand und den Gedanken Form gab.

Wie kürzlich der Minister Stanca anläßlich der europäischen Konferenz über "Recht und Telematik" unterstrich, wird an einigen Gerichten der telematische Prozeß bereits getestet und zeigt die ersten positiven Resultate, wie beispielsweise die Verkürzung der Verfahrenszeiten und die Zunahme an Effizienz im Zivilverfahren.

Wird er allgemein angewendet werden, so wird sich die Situation nicht nur innerhalb des komplexen Rechtssystems, sondern auch in allen Anwaltsbüros organisatorisch und technologisch verbessern, sobald sie sich mit der notwendigen Ausrüstung und den nötigen Kompetenzen ausgestattet haben.

Hauptthemen des Beitrags von Massimo Melica waren:

  • die gesetzliche Entwicklung der Regelung der digitalen Unterschrift mit allen sich daraus ergebenden sozialen, wirtschaftlichen und beziehungsmäßigen Folgen;

  • die verwaltungsrechtliche Aufnahme von informatischen Dokumenten (d.h. der informatischen Darstellung von juristisch relevanten Akten, Tatsachen und Daten) durch die Öffentliche Verwaltung (gemäß Verordnung D.P.R. Nr 445 vom D.P.R. vom 28.12.2000);

  • die Analyse der Verordnung vom 13.2.2001 Nr 123 über die Regelung des sogenannten "telematischen Prozesses", also der Möglichkeit für die Parteien, den Richter und der Kanzlei die Prozessakten als informatische Dokumente mit digitaler Unterschrift zu schreiben, zu überweisen und zuzustellen;

  • Überlegungen zum Problem der Kryptographie und damit des Kommunikationsgeheimnisses.

Anwalt Vito Stefano Pasciolla (Leiter der Anwaltskammer Acquaviva delle Fonti und von Cassano delle Murge sowie Herausgeber der Website www.avvocatiacquavivacassano.it) hielt einen Vortrag über das Thema der juristischen Quellen im Netz und der Suchmethoden.

Sein Beitrag nannte insbesondere die im Netz vorhandenen juristischen Informationsquellen, die in einer in zweiter Ausgabe nur in beschränkter Anzahl verfügbaren CD mit Namen "Mare Magnum" aufgeführt sind.

Die CD liefert nicht nur kostenlos Software für Anwaltbüros, sondern ist auch eine überaus nützliche Orientierungshilfe, um im Netz juristisches Material treffsicher zu finden wie Gesetzestexte, Seminar- und Kongressartikel usw.

Die CD wurde von den Herausgebern der Wegwseite www.avvocatiacquavivacassano.it erstellt und enthält unter anderem die lustigen Comicgeschichten des von Anwalt Tommaso Milella kreierten "Anwalt Peppe di Furia".

Anwalt Giuseppe Santo Barile, Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des Forschungszentrums für juristische Informatik und Verantwortlicher des Portals www.realtaforense.it, sprach insbesondere das Problem der Sicherheit in den Anwaltbüros an, wobei er alle organisatorischen und technologischen Maßnahmen zum Schutz der Benutzer und zur Gewährleistung der Reserviertheit der digital verwalteten Informationen und Dienstleistungen nannte.

Von großer Bedeutung ist also die genaue Analyse der Risiken, die mit den in einem Anwaltbüro mit technologischen Mitteln abgewickelten Tätigkeiten verbunden sind (ans Netz angeschlossene Computer, Antivirusprogramme, Verwendung von Servers, Zuverläßigkeit der Hardware, Speichersysteme, technische Dienstleistung durch die Verkaufsfirmen, Firewall-System usw.)

Im abschließenden Vortrag stellte Giorgio Mantovano das von ihm geleitete Portal www.iusimpresa.com vor, ein fünfsprachiges, innovatives "bibliographisches Observatorium des Wirtschaftsrechts".

Das Portal ermöglicht Studenten, Wirtschaftsfachleuten, Anwälten, Beratern, Staatsanwälten, Forschern und sonstigen Interessierten die bibliographische Suche in über 240 italienischen und ausländischen Fachzeitschriften.

Nach der kostenlosen Registrierung erhält der Nutzer per e-mail eine Login und ein Passwort und die Suche in www.iusimpresa.com kann starten und gibt Zugang zu den Daten bezüglich Artikel, Kommentare zu Gerichtsurteilen und Auffindbarkeit derselben in Bibliotheken in Italien oder im Ausland.

Auf der Seite "Suchkriterien" hat der Benutzer die Möglichkeit, sowohl mit Hilfe der üblichen Boleianischen Suchmethode vorzugehen, als auch anhand einer ausgedehnten fünfsprachigen Liste von Schlüsselwörtern.

Das übersetzte Suchwort öffnet dem ausländischen Surfer die Tore zu den gespeicherten Daten.

Interessant ist zusätzlich auch die fünfsprachige Abteilung mit Artikeln über das Portal www.iusimpresa.com, die Sammlung von Monographien, deren Inhaltsverzeichnis und Zusammenfassung dank der bei den Verlagen eingeholten Erlaubnis eingesehen werden können; als Beispiele seien die Verlage Giuffrè, Cedam, Giappichelli, La Tribuna und Cacucci genannt.

Auf einer separaten Seite aufgeführt sind schließlich die moralischen Unterstützer des Projekts www.iusimpresa.com, das bereits nach wenigen Monaten seit der Aufschaltung als Vorbild für eine ideale Globalisierung der technischen Information gelten kann; es ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau jenes noch nicht genügend erforschten Bereichs der transnationalen juristischen und wirtschaftlichen Literatur.


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